homepage cropBeim Traumschiff mit Florian Silbereisen hört der Umweltschutz auf
     

    Stärkung der Selbstbestimmung zur Teilnahme an der Bundestagswahl

    Die Referentinnen Karin Reisige und Dr. Christina Herrmann (Nell-Breuning-Haus) kamen an zwei Tagen ins Haus Drimborn. Die Kund*innen bereiteten sich mit einem Workshop auf die Bundestagswahl vor. Auch in 4 anderen Besonderen Wohnformen werden die Kund*innen für die Wahlen in diesem Jahr begeistert.

    Am ersten Tag lag der Schwerpunkt auf den Fragen:

    „Wie möchte ich leben?“ 

    „Was sind meine Rechte?“

    Es ging um:

    • Demokratie
    • Vielfalt
    • Toleranz
    • Datenschutz
    • Gerechtigkeit
    • Meinungsfreiheit

    Zum Beispiel:

    Jede*r Teilnehmer*in sagt, ob sie/er einverstanden ist, dass sein/ihr Foto veröffentlicht wird. Das nennt man „Recht am eigenen Bild“.

    Beim Rollenspiel „Letztes Rettungsboot beim Untergang der Titanic“ entstanden ungewöhnliche Lösungen, wer von Bord gehen soll. Die „Erfinderin“ wollte tatsächlich freiwillig das Rettungsboot verlassen, um die anderen vor dem Ertrinken zu retten. Da sie ja schließlich eine Erfinderin sei und ihr schon eine Lösung einfallen würde, um sich und ihren Freund zu retten. Respekt!

    Am zweiten Tag stellten die Referentinnen einzelne Parteien vor.

    Welche Partei ist grün?

    Was ist eine Ampelkoalition?

    Woran denkt man bei schwarz-gelb? Hier in Aachen denkt man natürlich an den Fußballverein Alemannia!

    Karin Reisige und Dr. Christina Herrmann stellten einzelne Punkte aus den Parteiprogrammen vor, um Unterschiede zu erläutern.

    Es ging um:

    • Außen- und Sicherheitspolitik
    • Umweltpolitik
    • Mobilität
    • Arbeitszeit und so weiter.

    Wieso beeinflussen Kohlekraftwerke in Deutschland das Leben im Sudan?

    Soll man Kreuzfahrtschiffe verbieten?

    Es entstand eine heftige Diskussion. Es wollte keiner auf das Traumschiff mit Florian Silbereisen verzichten.

    Die Teilnehmer*innen waren begeistert:

    • „Super erklärt“
    • „viel gelernt“
    • „jetzt wissen alle mehr“
    • „Es ist wichtig zu wissen, welche Rechte man hat.“
    • „Die CDU ist schwarz“.
    • „Das ist einen Applaus wert.“

    Natürlich hat keiner gesagt, was er/sie wählen wird, denn auch das Wahlgeheimnis wurde besprochen. Die Wahl des Bewohnerrates ist auch geheim.

    Das Projekt "Wie geht Demokratie?" wird gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugendliche (BMFSFJ) im Bundesprogramm "Demokratie leben!" Es gibt bundesweit Veranstaltungen.

    Das Nell-Breuning-Haus arbeitet zusammen mit der AKSB (Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke). 

     

     

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